Fallbeispiel · Automatisierung
Zwanzig Minuten Prüfung, jetzt zwei.
Die Sachbearbeitung prüfte Kundendaten von Hand gegen mehrere Quellen. Heute erledigt das eine Automatisierung – und meldet sich nur, wenn etwas nicht zusammenpasst.
Ausgangslage
Für jeden Fall öffnete die Sachbearbeitung mehrere Systeme, verglich Angaben, korrigierte Schreibweisen und notierte, was nicht zusammenpasste. Rund zwanzig Minuten je Vorgang – Arbeit, die niemand gern macht und bei der gerade deshalb Fehler passieren.
Prüfregeln aufschreiben, bevor sie automatisiert werden
Was genau gilt als stimmig, was als Zweifelsfall? Diese Frage kostete mehr Zeit als die Umsetzung – und sie ist der Grund, warum das Ergebnis trägt.
Abgleich gegen mehrere Schnittstellen
Die Daten werden gegen verschiedene APIs geprüft und zusammengeführt. Eindeutige Fälle laufen durch, protokolliert und jederzeit nachvollziehbar.
Zweifelsfälle gehen an den Menschen
Was die Regeln nicht eindeutig entscheiden, landet in einer Prüfliste – nicht im Nirgendwo und nicht in einer stillen Annahme. Der Mensch entscheidet die Fälle, die eine Entscheidung verdienen.
Ergebnis
Was übrig geblieben ist.
Nicht die Sachbearbeitung wurde schneller, sondern die Arbeit weniger. Das ist ein Unterschied, den man am Feierabend merkt.
20 min → 2 min
Bearbeitungsaufwand je Vorgang
noch nicht hinterlegt
Die verbleibende Zeit geht in die Fälle, die wirklich eine Prüfung brauchen
Was hier als „noch nicht hinterlegt“ steht, ist nicht gemessen worden – und bleibt deshalb offen, statt geschätzt zu werden.
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